Derzeit gibt es in Südostengland einen Ausbruch von Meningitis.
Was ist Meningitis?
Eine Meningokokken-Infektion ist eine seltene, aber schwerwiegende bakterielle Infektion, die zu einer Meningitis (Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute) oder einer Sepsis (Blutvergiftung) führen kann.
Symptome von Meningitis und Sepsis
Die Symptome können in beliebiger Reihenfolge auftreten und sich rasch verschlimmern. Dazu können gehören:
Ein Hautausschlag, der nicht verschwindet, wenn man mit einem Glas darauf drückt
PlötzlichesFieber
Starke oder sich verschlimmernde Kopfschmerzen; steifer Nacken
Erbrechen oder Durchfall; Gelenk- oder Muskelschmerzen
Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht
Sehr kalte Hände und Füße
Verwirrung oder Konzentrationsschwierigkeiten
Extreme Schläfrigkeit oder Schwierigkeiten beim Aufwachen
Krampfanfälle
Nicht jeder entwickelt alle Symptome, und diese können sich rasch verschlimmern.
Wann man dringend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte
Solltenbei Ihnen oder einer Ihnen nahestehenden Person Symptome einer Meningitis oder Sepsis auftreten, suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf.Rufen Sie sofort die 999 an oder begeben Sie sich in die nächstgelegene Notaufnahme.
Warten Sie nicht, bis alle Symptome auftreten.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Symptome ernst sind, rufen Sie die Nummer 111 des NHS an, um Rat einzuholen .
Impfung
Derzeit wird über den regulären Impfplan des NHS hinaus kein zusätzliches Impfprogramm empfohlen . Jugendliche, die ihre MenACWY-Impfung (die normalerweise im Teenageralter verabreicht wird) versäumt haben , können diese jedoch noch bis zum Alter von 25 Jahren nachholen. Wenn Sie glauben, diese Impfung versäumt zu haben, wenden Sie sich bitte über unsere Online-Sprechstunde an die Praxis, damit wir gegebenenfalls einen Impftermin vereinbaren können.
Wer muss Maßnahmen ergreifen?
Die Gesundheitsbehördenkontaktieren enge Kontaktpersonen von bestätigten Fällen direkt und stellen bei Bedarf Antibiotika zur Verfügung. Als enge Kontaktperson gilt in der Regel jemand, der in den sieben Tagen vor Ausbruch der Krankheit längeren engen Kontakt in einem häuslichen Umfeld hatte. Beispiele hierfür sind:
Personen, die im selben Haushalt leben oder schlafen
Partner oder enge Kontaktpersonen
Studierende, die sich eine Küche oder eine Unterkunft in einem Studentenwohnheim teilen
Für Menschen in den vom Ausbruch betroffenen Gebieten gibt es eine Hotline: 03442253861 (geöffnet von 9 bis 17 Uhr)